Nov 10

Künstliche Gebärmutter außerhalb des Mutterleibs rettet Frühchen

Die Sterblichkeit von Babys, die nach 22 Schwangerschaftswochen mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm geboren werden, ist selbst in der westlichen Welt noch immer hoch und bei vielen Kindern bleiben gesundheitliche Schäden zurück. Erst ab der 28. Schwangerschaftswoche sinkt das Risiko gesundheitlicher Schäden erheblich. Wissenschaftler haben nun eine künstliche Gebärmutter außerhalb des Mutterleibs entwickelt und diese bereits mit unreifen Lämmern getestet.

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Nov 08

Alte Verbrechen können durch DNA-Analyse häufiger aufgedeckt werden

Fast dreißig Jahre nach einer schweren Vergewaltigung mit versuchtem Mord, konnte die Polizei Aschaffenburg nun endlich einen Verdächtigen festnehmen. Möglich wurde dies mit neu ausgewerteten DNA-Spuren. Die Klärung eines solchen Falles sei „etwas ganz Besonderes“, so die Polizei Aschaffenburg. Tatsächlich kommt es nicht häufig vor, dass jahrzehntealte Kriminalfälle über DNA-Analysen doch noch gelöst werden. Obwohl das bayerische Landeskriminalamt (LKA) schon seit 2001 mit dieser Mikrospurenmethode arbeitet, wurden seitdem nur 20 Altfälle mit neuer Technik analysiert, denn die Arbeit ist teuer und zeitintensiv. Und ob ein Täter ermittelt werden kann, hängt nicht ausschließlich von Laborergebnissen ab.

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Nov 07

Osteuropäische Mediziner im Hungerstreik

Etwa vier Wochen nachdem einige wenige junge Ärzte auf Isomatten im Foyer einer Warschauer Kinderklinik mit Transparenten auf denen „Hungerstreik!“ stand, campierten, finden ähnliche Aktionen in allen größeren Städten Polens statt. In Breslau, Danzig, Krakau und Stettin treten junge Ärzte wegen der miserablen Arbeitsbedingungen für Assistenzärzte in den Hungerstreik, Medizinstudenten demonstrieren und Ärztevereinigungen oder private Arztpraxen unterzeichnen Solidaritätsaufrufe mit den Streikenden.

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Nov 06

Erstmals selbstfahrender Bus in Bayern unterwegs

Dutzende chinesische und deutsche Fernsehteams verfolgten Ende Oktober im niederbayerischen Kurort Bad Birnbach bei Passau ein klobiges Gefährt im Schritttempo. Dort startete die Bahn mit „Ioki“, einem automatischen, fahrerlosen Bus auf Deutschlands Straßen in „ein neues digitales Verkehrszeitalter“, freut sich die Deutsche Bahn AG. Der Bus, der nun zwischen Kurgelände und dem rund einen Kilometer entfernten Ortskern fährt, sieht nicht gerade windschnittig aus. In ihm haben bis zu acht Passagiere Platz. Er ist keine fünf Meter lang und seine Reifen sind nicht viel größer als die eines Kinderrads.

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Nov 02

Immer mehr herrenlose Gebäude in Deutschland

Während in den Großstädten um Wohnraum gerungen wird und die Preise stetig steigen, stehen nahe der polnischen Grenze Wohnhäuser, alte Fabriken, Postämter und Bahnhöfe leer und rotten vor sich hin. Zwar haben die meisten von ihnen noch nominell einen Eigentümer, doch immer mehr Gebäude gehören niemandem mehr. Vor allem in den neuen Ländern gebe es zahlreiche Fälle von herrenlosen Häusern, erklärt der Deutschen Städte- und Gemeindebund. So suchten Thüringen und Sachsen schon nach Lösungen hierfür.

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Okt 30

Erst Mitte 2019 werden erste Zinserhöhungen erwartet

Die Europäische Zentralbank (EZB) pumpt weiterhin hunderte Milliarden Euro in die Märkte, auch wenn das Tempo abgesenkt wurde. Ab Januar 2018 wird die EZB für 30 Milliarden Euro pro Monat Anleihen ankaufen und halbiert damit die bisher aufgewendeten 60 Milliarden Euro pro Monat. Doch auf eine Dauer des neuen Ankaufsprogramms legte sich die EZB nicht fest. Es werde bis auf weiteres weiter laufen, möglicherweise damit auch unbegrenzt. Das angepeilte Gesamtvolumen erhöhte sich damit bis Ende September 2018 nochmals um mindestens 270 Milliarden auf 2,55 Billionen Euro. Die Leitzinsen blieben auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

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Okt 27

Wieder massive Computerangriffe auf Firmen und Behörden

Nun schon wieder innerhalb von wenigen Wochen richtet ein Erpressungstrojaner weltweit Schäden an. Betroffen sind zwar auch Unternehmen aus Deutschland, doch vor allem Einrichtungen in der Ukraine. Darunter auch die Strahlungsüberwachung in Tschernobyl. Der staatliche ukrainische Flugzeugbauer Antonov bezeichnet dies als Angriff. Doch auch Banken, der staatliche Stromnetzbetreiber, der Kiewer Flughafen und andere Unternehmen des Landes sind betroffen, so dass das Netzwerk der Regierung abgeschaltet werden musste. Schließlich musste sogar an der Ruine des Katastrophen-Atomkraftwerks Tschernobyl die Radioaktivität nach dem Ausfall der Computer manuell gemessen werden. Attackiert wurde auch die Deutsche Post in der Ukraine. Getroffen habe es aber nur die Express-Sparte, die Post habe Maßnahmen eingeleitet, um Sendungen weiter bearbeiten zu können. Auch in der Zentrale des Nivea-Herstellers Beiersdorf in Hamburg funktionierte ab mittags nichts mehr, weder die Computer noch die gesamte Telefonanlange.
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Okt 26

Toronto bekommt ein automatisiertes Testviertel von Google

Neben ihrer Kernsparte „Google“ verdient die amerikanische Alphabet-Holding ihr Geld mit einer Reihe anderer Tochtergesellschaften auf sehr unterschiedlichen Feldern, etwa Waymo, ein Spezialist für selbstfahrende Autos, oder das Gesundheitsunternehmen Calico. Aber auch mit Sidewalk Labs will Alphabet Geld verdienen. Die sehr futuristische Konzernsparte will mit sogenannten „Smart Cities“ intelligente Städte schaffen, in denen Digitalisierung das Leben prägt und angenehmer machen soll. Die erst vor zwei Jahren gegründete Gesellschaft hat nun ihr bislang ehrgeizigstes Projekt angekündigt: im kanadischen Toronto will das Unternehmen einen ganz neuen Stadtbezirk schaffen. Auf einem 50.000 Quadratmeter großen Areal am Hafen von Toronto wird Sidewalk Labs hierfür Platz zur Verfügung haben, was aber womöglich nur die erste Phase eines viel größeren Projekts werden könnte. Schließlich befindet sich nebenan ein mehr als drei Quadratkilometer großes Grundstück, das ebenfalls neu genutzt werden soll. Für die Entwicklung des neuen Viertels mit dem Namen „Quayside“ hat Sidewalk Labs zunächst 50 Millionen Dollar zugesagt, jedoch werden die Kosten für das gesamte Projekt am Ende auf einen Milliardenbetrag geschätzt.

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Okt 25

Stau in Deutschlands Notaufnahmen

In Deutschlands Notaufnahmen geht es immer öfter ruppig zu. Die Belastung der Mediziner steigt, die Zahl der Patienten auch. Die Stimmung ist angespannt. Früher hatten Patienten nachts oder am Wochenende den Hausarzt angerufen, wenn sie Hilfe brauchten. Heute gibt die Mehrheit der Befragten in einer aktuellen Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung an, das Angebot der Notfallpraxen oder die Telefonnummer 116 117 überhaupt nicht zu kennen. Außerdem ist die Wahl des richtigen Ansprechpartners kompliziert: Notarzt oder ärztlicher Notdienst? Notaufnahme oder Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigungen? Daher sucht knapp die Hälfte der Befragten Hilfe im Krankenhaus, ein Viertel ruft den Rettungsdienst, der die Patienten dann wiederum in die Notaufnahme bringt.

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Okt 24

Datenbrillen für Feuerwehrmänner und Polizisten der Zukunft

Die Feuerwehr wird in der Zukunft digital ausgestattet werden. Beispielsweise mit einer großen Brille, die mit modernster Technik, Kameras und Sensoren ausgestattet ist, die sogar Handbewegungen erfassen. Mit dieser Brille können Bilder einer Drohne gesehen werden, die beispielsweise über einem Flammenmeer kreist. Mit einer Handbewegung kann die Brille auch die Gesundheitsdaten der Kollegen anzeigen und sogar die Entfernung zusätzlicher Einsatzkräfte kann damit berechnet werden. Motorola Solutions in Berlin zeigt, wie Einsatzkräfte künftig Feuer und Kriminalität bekämpfen können. Nach eigenen Angaben soll es 2020 mehr digitale Assistenten als Menschen geben. Auch die öffentliche Sicherheit müsse sich an diese neue Umwelt anpassen. So sollen bald Maschinen den Menschen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Dies könnte mit einem intelligent vernetzten Feuerwehrmann erfolgen, der durch die Vernetzung von Sensoren, Kameras und Gesundheitsdaten seine Einsätze sicherer durchführen kann. Mit der Augmented-Reality-Technologie, die durch smarte Datenbrillen das eigene Blickfeld um nützliche Informationen erweitern soll, und einer Vielzahl von Sensoren, soll dies erreicht werden.

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