Jun 13

Beamte: Weiterhin gilt das Streikverbot für Beamte

In Deutschland dürfen Beamte weiterhin nicht streiken. Das Bundesverfassungsgericht hat dieses Streikverbot gestern bestätigt. Das klare Streikverbot vom Gesetzgeber als eigenständiger hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums ist zu beachten. Weiterlesen »

Jun 12

Längere Zinsbindung als Indikator für steigende Immobilienzinsen

Sparer dürfen sich Hoffnungen machen, dass sich ihre Lage bald wieder verbessert. Dagegen müssen sich Darlehensnehmer zunehmend Gedanken um steigende Zinsen in Europa machen. Als Indikator für die Sorgen der Immobilienkäufer gilt die Zeit, für die der an die noch Hypothekenzins der Darlehen garantiert ist. Im Frühjahr ist diese Sollzinsbindung auf durchschnittlich 14 Jahre gestiegen. Dies ist das höchste Niveau seit Oktober 2016. Bereits im Februar wählten viele Kreditkunden eine längere Zinsbindung. So verlängerte sich die Zinsbindung von 13 Jahren und drei Monaten auf durchschnittlich 13 Jahren und elf Monaten.

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Jun 11

Umstrittenes Polizeiaufgabengesetz in Bayern

Gegen das Polizeiaufgabengesetz(PAG) haben alleine in München rund 30.000 Menschen demonstriert. Dennoch hält die CSU-Mehrheit im bayerischen Landtag an der Novellierung ohne Änderungen fest. Die künftigen Befugnisse der Polizei gingen laut Kritikern viel zu weit. Die Gesetzesänderung wurde durchgeführt, weil die Gefahr durch Terrorismus in Deutschland noch immer als hoch eingeschätzt wird, aber auch weil bei vielen Bürgern ein Unsicherheitsgefühl besteht, obwohl die Straftaten in Deutschland zurückgegangen sind.

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Jun 08

PayPal bald eine richtige Bank?

PayPal möchte keine klassische Bank sein, das zeigt PayPal seinen Kunden bereits mit dem Aufbau einer Bar und hochbeinigen Hockern bei der Präsentation ihrer Dienstleistungen. Zwar gibt es kein Bier, man könnte es mit einem schwarzen Kästchen, das auf der Theke steht, bezahlen. Das Kästchen ist ein Kreditkarten-Lesegerät, das der Wert von PayPal erwerben kann.

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Jun 07

Frankfurt baut flexibel entlang der Vorschriften

Obwohl es in anderen Großstädten vorzeigbare Beispiele gibt, wie man günstig und gleichzeitig ansprechende Häuser bauen kann, scheint dies in Frankfurt nur selten zu gelingen. Nun hat die Stadt gemeinsam mit der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG und dem deutschen Architekturmuseum den Wettbewerb „Wohnen für alle“ ausgeschrieben, um dieses Defizit zu beheben. Mit diesem Wettbewerb sollen Ideen für bezahlbare, neuartige und architektonisch wertvolle Wohngebäude gefunden werden. Drei oder vier davon will die ABG sogar im Neubaugebiet Hilgenfeld realisieren.

Nach Abschluss der ersten Runde des Wettbewerbs sind zehn Finalisten in einer Ausstellung im Architekturmuseum zu bestaunen. Dabei soll „Wohnen für alle“ mehr als nur den Bau von Sozialwohnungen umfassen, denn auch die Mittelschicht kann sich die Wohnungspreise in Frankfurt kaum noch leisten.

Von 130 Architekturbüros, bei dem Wettbewerb teilgenommen haben, sind zehn in die Endrunde gekommen. Sie sollen nun Testentwürfe für ein Grundstück der ABG zur Verfügung stellen. Beworben haben sich die Architekturbüros mit Referenzprojekten, die in anderen Städten wie beispielsweise Zürich, Paris, Amsterdam, Berlin und München bereits verwirklicht wurden.

Unter den prämierten Ideen sind ein Ausbauhaus im Berliner Stadtteil Neukölln, dessen Bewohner selbst die Fliesen verlegt haben, ein konsequentes Absinken der Baustandards im französischen Mulhouse und die Überdachung eines Parkplatzes mit Wohnungen aus Holzmodulen in München. Zwei Architekten reduzierten die individuellen Wohnflächen zugunsten der Gemeinschaftsflächen, boten den Bewohnern jedoch private Rückzugsräume an.

Bis Oktober sollen die zehn Finalisten einen Testentwurf vorlegen. Eine Jury beurteilt schließlich im Dezember, welches Büro die Anforderungen am besten erfüllt hat. Dabei wird eines der Kriterien der Preis sein, denn die ABG strebt für die Mietwohnungen einen Quadratmeterpreis von maximal zehn Euro an. Damit die Baukosten gesenkt werden können, legen einige Architekten die Bauregeln frei aus. Die Stadt werde bei überzeugenden Konzepten flexibel auf die Auslegung der Vorschriften reagieren.

Die Siegerentwürfe werden dann im Frühling in einer zweiten Ausstellung im Architekturmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dann will die ABG auch mit der Erschließung Bauplatzes beginnen. So sei ein Baubeginn Ende 2019 realistisch. Künftig soll der Preis „Wohnen für alle“ alle zwei Jahre vergeben werden. Die ABG will mit der nächsten Ausschreibung im Herbst 2019 dann auch wieder Flächen zur Verfügung stellen, möglicherweise im Innovationsquartier im Nordend.

Mai 30

Eisberghäuser vergrößern Londons Bauplätze

 

Die reichen Hausbesitzer in London haben ein Platzproblem. So kann der Pool aus Platzgründen nicht vergrößert und die teuren Oldtimer nicht in die eigene Garage gestellt werden. Doch die Londoner haben hierfür eine elegante, jedoch teure Lösung.

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Mai 29

Viele Autofahrer ohne Plakette unterwegs

Schon seit Monaten streiten Länder und Kommunen über Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge. Nachdem kürzlich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig diese Maßnahme für grundsätzlich zulässig erklärt hatte, will Hamburg als eine der ersten Städte Fahrverbote für zwei Straßen auf den Weg zu bringen. Die Fahrverbote sollen dann auch für Diesel-Fahrzeuge mit der Schadstoffklasse Euro 5 gelten.

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Mai 28

Lehrerverband beklagt inflationäre Abiturnoten

Der Deutsche Lehrerverband kritisiert die sinkenden schulischen Anforderungen im deutschen Bildungssystem. In der Masse an Einser-Abiturienten könnten die wirklich herausragenden Schüler gar nicht mehr erkannt werden.

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Mai 23

Ungleiche Bildung an deutschen Schulen?

Hängt der Schulerfolg der Kinder in Deutschland noch zu sehr vom sozialen Status der Eltern oder des Geldbeutels ab? Diese Frage stellt ein Gymnasiallehrer in einem Zeitungsartikel. Er merkt an, dass der Besuch an staatlichen Schulen und Universitäten kostenlos ist und selbst Privatschulen vergäben ein Drittel ihrer Schulplätze über Stipendien kostenlos. Dazu gäbe es für minderbemittelte Eltern auch noch das „Bildungspaket“, mit dem Geld für Bücher, Unterrichtsmaterial und Mittagessen in der Schulmensa abgedeckt sei. Sogar für Klassenfahrten kommt entweder das Jobcenter oder der Sozialfonds der Schule auf.

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Mai 22

Rettet Bosch den Diesel?

Im April 2016 hatte Bosch der Elite der deutschen Wirtschaftsjournalisten zur Bilanzpressekonferenz einem Dieselmotor präsentiert, dessen Stickoxidemissionen im realen Straßenverkehr nur 13 Milligramm je Kilometer betragen. Dies ist ein weit geringerer Wert als die 168 Milligramm, die für alle Neuwagen ab September 2018 gelten.

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