Jan 15

Leihfahrräder als Stadtschrott in Deutschland

Verbogene, verkratzte, verschmutzte und defekte Fahrräder türmen sich zu einem Berg aus Lenkern, Rahmen und Reifen. Eigentlich sollten die Bewohner der chinesischen Stadt Shenzhen mit diesen Rädern abgasfrei durch die Stadt fahren, doch dieses zukunftsweisende System ist aus dem Ruder gelaufen. Die Anbieter waren mit der Instandhaltung überfordert. So wurden beschädigte Räder nicht repariert und stehen nun als rollender Metallschrott in Parks und am Straßenrand. Doch auch in Deutschland könnten bald Schrotträder an Straßenrändern stehen, schließlich hat auch hier schon ein harter Wettbewerb zwischen Bike-Sharing-Anbietern aus Asien begonnen. In München verschandeln schon die ersten Schrotträder das Stadtbild. Weiterlesen »

Jan 12

Fettleibigkeit mit Pflaster bekämpfen

Forscher aus Singapur berichteten kürzlich, sie hätten Mäusen mit einem Pflaster einen Wirkstoff über die Haut verabreicht, damit diese trotz fettreicher Nahrung nicht dick werden und darüber hinaus ihre Fettmasse sogar schrumpfen ließ. Das sogenannte weiße Fett, das Energie speichert, konnte durch den Wirkstoff in braunes Fett, eine Art Heizgewebe, das Energie verbrennt, verwandelt werden. Möglicherweise wurde damit ein Mittel zur Bekämpfung der weltweiten Adipositas-Epidemie entwickelt. Weiterlesen »

Jan 10

Preiserhöhungen bei Berufsunfähigkeitsversicherungen drastisch

Zum Jahreswechsel haben einige Versicherungen die Preise für ihre Berufsunfähigkeitsversicherten um bis zu 40 Prozent erhöht. Bei Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen sind solche Erhöhungen umstandslos möglich. Dennoch ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung zweifellos sinnvoll, aber es gibt nur rund 17 Millionen Berufsunfähigkeitsverträge bundesweit. Gerade Familien mit Kindern, die auf ihr Einkommen angewiesen sind, haben nach Angaben des Versichererverbandes GDV nicht einmal zur Hälfte diesen Schutz. Doch wer seinen Beruf nicht mehr ausüben und seinen Lebensunterhalt ohne Gehalt nicht bestreiten kann, fällt wirtschaftlich sehr tief.

Weiterlesen »

Jan 09

Immobilie mit Blick auf Pflegebedürftigkeit planen

In jungen Jahren denken Häuslebauer nur selten an einen Treppenlift, wenn sie sich den Traum vom Bau eines Eigenheims erfüllen. Doch Jahrzehnte später wird bedauert, dass sich das Schlafzimmer im Obergeschoss befindet, die Beine müde geworden sind, aber das Treppenhaus für einen Lift ungeeignet erscheint. Weiterlesen »

Jan 08

Universitäten im Osten müssen um Studenten werben

Wo die Universitäten im Westen Deutschlands überlaufen sind, müssen die Universitäten im Osten um Studierende werben. So lockt die Uni Rostock mit niedrigen Lebenshaltungskosten, vielen Wohnheimplätzen und 140 Studiengängen bei gerade einmal 14.000 Studierenden. Dazu befindet sich die Universität direkt am Meer, Strand inklusive. Obwohl das Statistische Bundesamt jährlich immer neue Rekordzahlen für Deutschlands Studienanfänger veröffentlicht, mehr als eine halbe Million allein im letzten Wintersemester, müssen sich die Universitäten der Ostländer bemühen, die nach der Wende aufgebauten Studienplätze zu erhalten. Dabei sind die dortigen Unis top ausgestattet und das Verhältnis von Lernenden und Lehrenden sehr persönlich – anders als im Westen. Doch über diese guten Voraussetzungen in ihrem Bundesland wüssten nach einer wissenschaftlichen Analyse des Studienstandorts viele Studierende nichts.

Weiterlesen »

Jan 05

Verbraucher suchen Empathie bei Versicherern

Schon lange Jahre ist das das Image der Versicherer grau, staubig und total unsexy. Obwohl die Branche schon seit Jahren mit günstigen Tarifen, Bonusprogrammen und neuartigen Apps dagegen ankämpft und sich dies einiges kosten lässt, scheinen diese Bemühungen vergebens. Die Verbraucher lässt das alles mehr oder weniger kalt.

Weiterlesen »

Jan 03

Endlich Erfolge in der Blutertherapie mithilfe Gentherapie

Im Children’s Hospital of Philadelphia konnten Mediziner eine kleine medizinische Sensation erringen. Sie haben im Medizinjournal „New England Journal of Medicine“ das Behandlungsergebnis einer Gentherapie an zehn Bluterkranken vorgestellt. Seit teilweise mehr als einem Jahr brauchen die vorgestellten zehn Patienten keine der bisher lebenswichtigen Medikamente mehr einzunehmen, die sie zuvor wöchentlich ein bis dreimal schlucken mussten, damit sie nicht an einer inneren Blutung sterben.

Weiterlesen »

Dez 29

Bürokratiemonster Hartz-IV muss reformiert werden

Das Hartz-IV-System hat sich zu einem Bürokratiemonster entwickelt, das es in dieser Form nur in Deutschland gibt. Obwohl das Motto der Arbeitsmarktreformer „Fördern und fordern“ heißt, wird zwar in den Jobcentern oft viel gefordert, doch seltener gefördert. Doch zu Anfang war das Motto eine gute Idee. Die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder wollte mit der Agenda 2010 den Sozialstaat moderner machen und ersetzte die alte Sozialhilfe durch Hartz IV. Damit sollten die komplizierten Berechnungen von Leistungen für diejenigen, die zum Überleben Geld vom Staat brauchen, ein Ende finden. Die Pauschale von derzeit 409 Euro für Alleinstehende sollte möglichst alles enthalten. Doch nachdem nun zwölf Jahre vergangen sind, zeigt sich damit ein neues Bürokratiemonster.

Weiterlesen »

Dez 28

Indien zeigt den Weg in Wirtschaftskrise mit Immobilienblase

Indien feiert den ersten Jahrestag des Verbots großer Banknoten. Die umstrittene Maßnahme sollte Korruption und Schattenwirtschaft, die in Indien etwa ein Viertel des BIP ausmachen soll, eindämmen. Doch nun bemängeln viele Ökonomen die negativen Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Konsumfreude der Inder. Zwar haben die Geldtransaktionen auf elektronischem Weg zugenommen, doch gerade in Mumbai bleibt die traditionelle Essenslieferung von Dabawallahs, die über etliche Bahnhofsstationen in Vorortküchen zubereitetes Essen zu Arbeitern in der Innenstadt liefern. Ein Dabawallah erhält mitunter gerade einmal einen Monatslohn von 30 Euro und setzt sich erfolgreich gegen dort ansässige Lieferdienste wie Foodpanda oder Uber Eats.

Weiterlesen »

Dez 27

Landärztemangel mit Videosprechstunde lösen

In der Zukunft könnten Patienten nicht mehr im Wartezimmer sitzen müssen, sondern sich von zu Hause aus per Videochat vom Arzt eine Diagnose stellen, ein Medikament empfehlen oder Bettruhe verordnen zu lassen, denn der Doktor entscheidet nur in schlimmeren oder komplizierten Fällen, dass der Patient in die Praxis kommen oder zu einem Spezialisten gehen soll. Noch ist dieses Vorgehen in Deutschland allerdings nicht erlaubt. Doch die Bundesärztekammer hat sich dafür ausgesprochen, Diagnosen über den Bildschirm oder per Telefon künftig zumindest in Ausnahmefällen zu erlauben. Schon beim nächsten Deutschen Ärztetag im Mai 2018 in Erfurt wollen Ärztevertreter voraussichtlich offiziell hierüber entscheiden. Es werde erwartet, dass dies auch mehrheitlich beschlossen wird.

Weiterlesen »

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge