Jul 18

Grundschullehrer – dringend gesucht!

Berlin braucht dringend Lehrer und hat zu deren Beschaffung sogar in Österreich und den Niederlanden bereits Kampagnen gestartet. Auch Pädagogen aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen werden mit lustigen Sprüchen umworben. Der Bedarf an Lehrern ist enorm, denn für geschätzt 70 000 zusätzliche Schüler bis zum Schuljahr 2024/25 braucht Berlin 14 000 neue Lehrer. Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnet den Lehrermangel deutschlandweit als „dramatisch“. Die Länder müssten Investitionen in Milliardenhöhe leisten, falls der Anstieg anhält.

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Jul 17

Frankreich fürchtet erneute globale Finanzkrise

Die französische Finanzaufsicht hat die Einleitung ihres aktuellen Risikoberichts dem Systemkollaps im Finanzsektor in 2007 gewidmet. Damals galt eine globale Finanzkrise als unvorstellbar und doch sanken die Werte von vielen Vermögensgegenständen innerhalb von wenigen Wochen rapide. Die Franzosen warnen daher in ihrem Risikobericht eindringlich: Momentan herrsche eine zu sorglose Stimmung unter den Akteuren, die angesichts der zahlreichen Gefahren aber nicht gerechtfertigt sein könne. Schließlich würde eine „brutale Neubewertung“ von Vermögensgegenständen bei einer neuen Krise nötig werden.

 

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Jul 14

Gemeinsame Großübung von Polizei und Bundeswehr für Terrorlage

In der aktuell stattfindenden Großübung von Polizei und Bundeswehr von Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein werden erstmals auch Zwangsmaßnahmen bis zum Einsatz ihrer Waffen übertragen. In dem Szenario übersäen Terroristen Deutschland mit Anschlägen. Da es bei der Übung darum geht, Alarmketten zu testen und Kommunikationsabläufe zu üben, werden weder Straßen abgesperrt noch Panzer aufgefahren.

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Jul 13

Trotz Erhöhung der Zulagen ist Riester nur für Geringverdiener rentabel

Die Riester-Zulage steigt Anfang 2018 von bisher 154 Euro auf 175 Euro. Mit dieser im neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz enthaltenen Anhebung soll der schleppende Riester-Verkauf etwas angekurbelt werden. Allerdings profitieren die meisten Riester-Sparer von der höheren Zulage gar nicht, da diese vor allem den Geringverdienern, bei denen der rechnerische Steuervorteil wegen ihres geringen Steuersatzes jedoch recht klein ist und dem Normalverdiener mit mehr als einem Kind, da erst dann die Summe der Zulagen ihren rechnerischen Steuervorteil übersteigt.

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Jul 12

Rheinland-Pfälzer Pensionsfonds wird aufgelöst

Nach 21 Jahren schafft Rheinland-Pfalz den Pensionsfonds für die Altersversorgung der Landesbeamten ab. In der Zukunft werden die Mittel aus dem laufenden Haushalt bereitgestellt, erklärte die Finanzministerin Doris Ahnen (SPD). Weil der Verfassungsgerichtshof in Koblenz (VGH) Ende Februar die Mittelzuweisung für den Pensionsfonds nach einer Klage der CDU-Fraktion teilweise für verfassungswidrig erklärt hatte, reagierte die Landesregierung nun auf das Urteil. Darin ging es um die Einstufung der jährlichen Geldspritze des Landeshaushalts an den Fonds als Investitionsausgaben. Damit vergrößerte sich ab 2006 rein rechnerisch der Kreditspielraum des Landes.

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Jul 11

Wohnungsmangel und horrende Mieten als Wahlkampfthema

Weitreichende Geldgeschenke für Familien und Wohnungsunternehmen planen die CDU und CSU in ihrem gemeinsamen Wahlprogramm für die Bundestagswahl im September. So wollen sie gleich an mehreren Stellen den Wohnungsmarkt, Bauherren und Immobilienkäufer entlasten und dafür viel Geld in die Hand nehmen.

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Jul 10

Makler fürchten Bestellerprinzip für Immobilienverkäufe

Vor rund zwei Jahren hat die Bundesregierung vor allem auf Initiative der SPD das Bestellerprinzip auf dem Mietmarkt eingeführt. Wer den Makler bestellt, sollte ihn auch bezahlen. Die bis dahin übliche Praxis, im Auftrag eines Vermieters eine Wohnung oder ein Haus zu vermitteln, die Maklerprovision aber vom neuen Mieter zahlen zu lassen, konnte somit nicht weitergeführt werden. Die Mieter freuten sich, da sie unter den rasant steigenden Mieten und hohen Maklerprovisionen zu leiden hatten. Die Maklerbranche musste sich seither neu orientieren.

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Jul 07

Brettspiel schult Ärzte für Katastrophenlagen

In Kliniken werden Chefärzten verschiedener Krankenhäuser vom Militär beigebracht, wie Krankenhäuser auf einen Terroranschlag vorbereitet werden – mit einem Brettspiel. Dabei steht jede Spielkarte für einen Patienten, jedes Kästchen für ein Bett. Mit Steinchen, Würfeln und einem dicken Code-Buch, aus dem sich die Ärzte gegenseitig komplexe Diagnosen vorlesen, lernen Chefärzte aus ganz Deutschland wie sie bei einem großen Andrang von schwer verletzten Patienten ihre Prioritäten besser setzen. Um das Leben des einen zu retten, muss unter bestimmten Umständen das Bein des anderen geopfert werden, sagen die Militärärzte – „Life before limb“.

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Jul 06

Dehoga fordert flexible Wochenarbeitszeit

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) wünscht sich mehr Flexibilität im Arbeitszeitgesetz, denn schon eine länger als geplant andauernde Hochzeitsfeier, eine verspätete Reisegruppe, die noch ein Abendessen erwartet oder ein Frühlingsabend im Biergarten bei besonders milden Temperaturen zeigen die Probleme in der Gastronomie deutlich. Der Verband findet, die gesetzlichen Regelungen „gehen an der Lebenswirklichkeit vorbei“. Seine Kampagne „Höchste Zeit für Wochenarbeitszeit“ soll auf das Problem hinweisen.

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Jul 05

Wohngemeinschaften für ältere Menschen als Alternative

„Der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Demenzerkrankung ist hoch“, wie ein Bauverein feststellt. Eine Versorgung zu Hause bringe die Angehörigen oft an ihre körperlichen und psychischen Grenzen und dann werde kurzfristig eine schnelle Unterbringung gesucht. Eine im Herbst 2015 eröffnete Wohngemeinschaft für Demenzpatienten, die rund um die Uhr von einem ambulanten Pflegedienst betreut werden, soll ein alternatives Angebot zum Pflegeheim darstellen.

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