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Jul 23

Mit Amazon Echo per Sprachbefehl das Smart Home steuern

Amazon Echo auch in Deutschland erhältlich. Mit dem smarten Lautsprecher von Amazon können immer mehr Smart Devices im Haus gesteuert werden. So können beispielsweise alle Hausbewohner per Sprachbefehl Musik abspielen lassen, Termine setzen, Lichter dimmen, die Heizung regeln und vieles mehr. Fast täglich kommen neue kompatible Geräte für Amazons digitale Assistentin „Alexa“ hinzu.

Wie Apple Siri, Google Now oder Microsoft Cortana unterstützt sie den Nutzer mit ihrer künstlichen Intelligenz, allerdings nicht auf dem Smartphone oder Notebook, sondern in einem vernetzten Lautsprecher im Wohnzimmer namens „Echo. Auf der Oberseite des zylinderförmigen Lautsprechers befinden sich nur wenige Bedienknöpfe sowie sieben Mikrofone und ein Lichtring. Die Mikrofone sind rundherum angeordnet, damit Echo in alle Richtungen gleichzeitig hören kann. Sie lassen sich mit einer Taste auf dem Gerät auch stummschalten. Erst bei der Nennung eines Signalwortes wie beispielsweise „Alexa“ überträgt Echo die Sprachanweisung auf die Server von Amazon und lässt dort die Befehle auswerten und schließlich ausführen. Strom erhält er über ein Netzteil, die Verbindung zu Smartphones und Smart-Home-Geräten wird über WLAN-N und Bluetooth erreicht. Eingerichtet wird der Assistent mit der Alexa App, die für iOS und Android erhältlich ist.

Alexa versteht bereits über 3.000 englischsprachige Anweisungen, im Deutschen sind es aktuell um die 1000, die jedoch aufgrund der Kompatibilität mit vielen anderen Geräten täglich ansteigen. So gibt es derzeit vor allem kompatible Steckdosen oder Lichter, aber auch mit dem Qivicon System der Deutschen Telekom arbeitet Echo zusammen. Kombiniert damit wird nun nicht einmal mehr das Smartphone benötigt, um die Heizung zu regeln, Jalousien hochzuziehen, das Licht oder die Überwachungskameras anzuschalten. Mit steuerbaren Steckdosen bzw. Zwischensteckern lassen sich Geräte per Sprachsteuerung an- und ausschalten und auch andere Systeme von Osram, Miele und Sonos sind mit Qivicon kompatibel.

Die Temperatur lässt sich mit smarten Heizkörper-Thermostaten von Netatmo im Haus regeln und überwachen. Das Unternehmen bietet auch Regenmesser, Windsensoren oder ganze Wetterstationen für das Smart Home an. Eine Überwachungskamera für den Außenbereich erkennt automatisch, ob ein Auto, Tier oder Mensch an der Linse vorbeihuscht. Selbst Rolläden oder Türen lassen sich mit dem Homematic Smart Home System von eQ-3 und dem Smartphone oder Alexa steuern. Bald soll mit dem Neato Botvac Connected auch ein smarter Staubsaugroboter über Alexa anfangen zu saugen. Das drahtlosen Beleuchtungssystem Philips Hue lässt dagegen schon jetzt per Sprachbefehl die gewünschten Farben an die heimische Wand werfen. Einstiegspakete sind zwar schon für unter 100 Euro erhältlich, doch die einzelnen Lampen und Leuchtbänder können in der Summe teuer werden.


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