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Feb 13

Verhandlungen zwischen GDL und Deutschen Bahn gescheitert

Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft deutscher Lokführer (GDL) und der deutschen Bahn sind am 11.02.2015 gescheitert. Für rund 160.000 Bahn-Beschäftigte forderte die GDL für seine Mitglieder eine Erhöhung der Besoldung um knapp fünf Prozent und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde.

Nach Aussagen des GDL-Chefs weigere sich der Konzern (Deutsche Bahn) die Gewerkschaft deutscher Lokführer in den neuen Flächentarifvertrag – Bundes-Rahmen-Lokomotivführervertag (BuRa-LfTV) zu integrieren. Die Tarifverhandlungen zwischen Bahn und GDL sind aufgrund von Abhängigkeiten zu EVG-Tarifabschlüssen gescheitert. Der GDL-Vorsitzende teilt mit, dass ein Großteil der Gewerkschaftsforderungen durch den abhängigen Tarifvertrag nicht erfüllt werden würden. Zudem bezeichnet der GDL-Chef das Vorgehen der Bahn als beispielloses Zeitspiel mit Blick auf das Tarifeinheitsgesetz.

Der Bahn-Personalbestand ist über die Entscheidung des GDL-Vorsitzenden verärgert, da im Dezember 2014 noch die Rede von einem Durchbruch und einer Einigung über eine Grundstruktur zum Flächenvertrag war. Die Deutsche Bahn wäre bereit gewesen weitere separate Haustarifverträge abzuschließen. Zudem besteht auch die Bereitschaft der Bahn, den Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) um die Berufsgruppen der Zugbegleiter und Disponenten zu erweitern. Den Bahngästen droht nun ein weiterer Streik, die GDL wird am 18. Februar eine Entscheidung bezüglich der Tarifverhandlungen treffen.


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