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Apr 16

Tarifabschluss für öffentlichen Dienst in Hessen

Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich auf eine Erhöhung der Gehälter für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst geeinigt. Rückwirkend zum 01. März 2015 erhalten die Arbeitnehmer 2 Prozent mehr und zum 01. April 2016 weitere 2,4 Prozent. Außerdem wurde ein Sockelbetrag von 80 Euro beschlossen.

Der Mindestbetrag von 80 Euro kommt dabei vor allem den unteren Entgeltgruppen zu Gute. Bis einschließlich E 9 wird der Sockelbetrag zum bisherigen Tabellenentgelt hinzugerechnet. Bei den übrigen Entgeltgruppen greift die prozentuale Erhöhung. Insgesamt ähnelt der Abschluss sehr dem, der von den Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft der Länder für die Angestellten im öffentlichen Dienst der übrigen Bundesländer ausgehandelt wurde. Dort bekommen die Beschäftigten in diesem Jahr 2,1 Prozent und im kommenden Jahr 2,3 Prozent mehr Gehalt. Der Sockelbetrag wurde hierbei auf 75 Euro festgelegt.

Bei der Regelung für die Auszubildenden hat man sich ebenfalls am Ergebnis der TdL orientiert. Wie auch in den übrigen Bundesländern erhalten diese 30 Euro mehr Ausbildungsvergütung sowie einen zusätzlichen Urlaubstag. Ebenso wurde eine leichte Erhöhung des Arbeitnehmerbeitrags zur Zusatzversorgung beschlossen.

Das Hauptaugenmerk der Gewerkschaften liegt nun auf der Übertragung des Tarifergebnisses auf die rund 115.000 Landes- und Kommunalbeamten. Der Vizepräsident des Deutschen Beamtenbunds warnte: Eine „hessische Billigbesoldung wäre ein Schlag ins Gesicht der Kolleginnen und Kollegen und würde dem Land insgesamt schaden.“


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