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Feb 04

Steuereinnahmen erreichen erneut Rekordwert

Die von Bund und Ländern eingenommene Summe an Steuern übertrifft mit 593 Milliarden die Erwartungen für 2014. Das sind rund vier Prozent mehr als im Jahr 2013. Aber auch in den Vorjahren konnte der Staat sich über hohe Steuereinnahmen mit historischen Hochs freuen.

Der Trend bei den Steuereinnahmen zeigt seit Jahren aufwärts. Bis auf wenige Ausnahmen stiegen die Einnahmen aus fast allen Steuerarten an. Für den guten Abschluss 2014 waren vor allem Mehreinnahmen aus der Lohnsteuer und der veranlagten Einkommensteuer verantwortlich, die auf die gute Beschäftigungslage und Lohnsteigerungen zurückführen sind. Der vermehrte Privatkonsum wirkte sich auch positiv auf die Unternehmensgewinne aus, was sich in Mehreinnahmen aus Körperschafts- und Umsatzsteuer bemerkbar machte. Der Dezember war dabei der Monat, in dem die Einnahmen die Erwartungen der Steuerschätzer am deutlichsten übertrafen. Die Binnen-Umsatzsteuer konnte ein Plus von 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, die Einnahmen aus der Körperschaftsteuer stiegen um 2,7 Prozent gegenüber 2013.

Die einzelnen Bundesländer konnten ihre Steuereinnahmen vor allem durch vermehrte Immobilienkäufe und die damit eingenommene Grunderwerbsteuer erhöhen. Durch die in einigen Bundesländern angehobene Grunderwerbsteuer konnten diese Einnahmen noch einmal gesteigert werden. Auch die Einnahmen aus der Erbschaftsteuer haben im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 17,7 Prozent auf 5,45 Milliarden Euro. Ein Grund hierfür könnten auch Vorzieheffekte durch vorgezogene Übertragungen von Firmeneigentum sein. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Überarbeitung der Erbschaftsteuer angeordnet und insbesondere Firmenerben müssen mit Verschärfungen rechnen. Es gibt hierbei einen eindeutigen Trend, noch die geltende Gesetzeslage zu nutzen.

Steuereinnahmen Bund und Länder


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