Nov 27

Mit smarter Heizungssteuerung Geld sparen

Die Heizung mit dem Handy oder gar per Sprache zu steuern, erhöht nicht nur den Komfort, sondern kann auch Geld sparen. Moderne Heizkörperthermostate lassen sich dazu schnell nachrüsten.

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Nov 24

Drohnen für Bayerns Polizei

Die bayerische Polizei wird als zusätzliche Ausstattung schon bald insgesamt sechs Drohnen erhalten, verkündet der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Die „Multicoptersysteme sind im Gegensatz zu Hubschraubern so leise, dass ein Täter, der beobachtet werden soll, die Drohne nicht bemerkt. Mithilfe der Drohnen soll Bayern noch sicherer werden. Schon während des G-7-Gipfels in Elmau wurden Drohnen eingesetzt. Alle bayerischen Polizeidienststellen werden ab Januar bei Bedarf die Drohnen anfordern können. Schon jetzt beginnt die Pilotphase, die eine mögliche Verbesserung der Datensicherheit bei Einsätzen aufzeigen soll.

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Nov 23

Austausch alter Heizkessel spart oft viel Energie

Die Heizkosten dürfte nach Jahren sinkender Preise in Deutschland in diesem Jahr wieder teurer werden, so kann es dem „Heizspiegel 2017“ entnommen werden, der von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Hiernach müssen vor allem Bewohner von ölbeheizten Häusern in dieser Heizperiode voraussichtlich zehn Prozent mehr bezahlen. Etwas moderater dürften jedoch auch die Kosten für Erdgas- und Fernwärmeheizungen in steigen. Diese ansteigenden Kosten bei Öl und Erdgas treffen einen Großteil der deutschen Bevölkerung. Laut dem Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft wird jede zweite Wohnung in Deutschland mit Erdgas und jede vierte mit Öl beheizt. Nur jede siebte Wohnung heizt dagegen mit Fernwärme und die übrigen verteilen sich auf Strom, Holz und erneuerbare Energien.

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Nov 22

Kein Lehrplan für Willkommensklassen für Flüchtlingskinder

Rund zwei Jahre nachdem die ersten Willkommensklassen in Deutschland für bis zu 300.000 Flüchtlingskinder eingerichtet wurden, fühlen sich die Lehrer noch immer überfordert und klagen über fehlende Konzepte. Von der Schulleitung und Politik fühlen sie sich alleingelassen. Auch die oft eingesetzten Seiteneinsteiger in den Willkommensklassen, die eine Ausbildung in „Deutsch als Zweitsprache“ haben, müssen den Unterricht ohne weitere Unterstützung selbst gestalten. Und auch der Deutschen Philologenverband sieht erhebliche Probleme bei der Integration und fordert mehr staatliche Unterstützung. Im Gegensatz zu anderen Schulfächern gebe es für diese Willkommensklassen keinen gesonderten Lehrplan und die Schulen blieben mit der Aufgabe auf sich allein gestellt. Dabei seien gerade die Übergänge von der Willkommensklasse in die reguläre Schulklasse sehr schwierig, wenn hier erwartet werde, dass die Schüler ohne besondere Förderung weiterkommen, sorgt sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Bundesweit werden zehntausende Flüchtlingskinder in diesen Willkommensklassen unterrichtet, allein 12.000 von ihnen in Berlin. Dort gibt es etwa 1100 dieser Vorbereitungsklassen mit je zwölf Schülern, die dort Deutsch lernen. Nach einem Jahr wechseln die Schüler in reguläre Schulklassen, es sei denn, es wird eine Verlängerung beantragt. Doch bundesweit gibt es keine einheitliche Vorgehensweise, um die Kinder aus Flüchtlingsfamilien in den Fachunterricht zu bringen. Nicht einmal innerhalb eines Bundeslandes gibt es eine Richtschnur, so muss jede Schule nach eigenen Wegen suchen.

Aktuell können zwar 60 Prozent der Kinder im Grundschulalter schon nach weniger als sechs Monaten in die Regelklassen wechseln, doch ob sie im Unterricht dann auch mithalten können, wurde nicht untersucht. Ebenso wenig wurde untersucht, wie viele dieser Kinder schließlich den Übergang auf ein Gymnasium schaffen, selbst eine Sekundarschule sei schon schwer zu erreichen. So würden die Willkommensklassen zunehmend zu Sackgassen zu einem Leben ohne den Mittleren Schulabschlusses (MSA).

Doch nicht nur die fremde Sprache hindert viele Schüler an einem schulischen Weiterkommen. Auch die persönliche Vorgeschichte der Kinder, die im Krieg aufgewachsen sind, ihre Familie verloren haben oder schwer traumatisiert in die Schule kommen, bedarf einer sozial- oder sonderpädagogischen Betreuung, die jedoch nicht an allen Schulen angeboten wird. Dazu kommt, dass die Vorschriften hierfür eng bemessen sind. Um einen besonderen Förderbedarf feststellen zu können, muss der Schüler erst mal ein Jahr zur Schule gehen.

Nov 21

Bald Gentherapie gegen erbliche Blindheit zugelassen

 

Wenn man nachts nur mit ausgetreckten Händen die Toilette findet, tagsüber die Sonne blendet und die Augen lange brauchen, um sich an Dunkelheit zu gewöhnen, könnte eine erbliche Netzhautdegeneration diagnostiziert sein. Damit gehen schrittweise die Sinneszellen der Netzhaut zugrunde. Das Gesichtsfeld schränkt sich von außen ein, bis man nur noch wie durch einen Tunnel und später so gut wie nichts mehr sieht. Diese Netzhautdegenerationen können durch Veränderungen in mehr als 250 Genen hervorgerufen werden. Einige führen schon bei Kindern zu Blindheit, andere zeigen sich erst im Jugend- oder Erwachsenenalter. Die Blindheit kann unterschiedlich schnell voranschreiten. Betroffen ist etwa einer von 2.500 Menschen. Da es für diese Krankheit noch keine Therapie gibt, ist die Diagnose für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein Schock. Sie müssen damit rechnen, immer schlechter sehen zu können.

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Nov 20

Osteuropäische Profi-Banden räumen die Läden leer

Zwar sinkt die Zahl der Wohnungseinbrüche, doch die Zahl der Ladendiebstähle hat dramatisch zugenommen. Eine bundesweite Studie hat festgestellt, dass die Ladendiebstähle dazu auch immer häufiger professionell organisiert sind und meist nach vorgegebenen Einkaufslisten erfolgen. Weiterlesen »

Nov 17

Digitalisierung in der Krankenversicherung läuft sich warm

Nach Jahren ohne Neugründungen in der Versicherungswirtschaft wollen nun ein halbes Dutzend digitale Versicherer in den Wettbewerb um Kundenbeiträge eintreten. Ihre Angebote sollen stärker auf Kunden ausgerichtet und durch digitale Kommunikation und Arbeitsabläufe schneller gemacht werden. Dabei, können sie eine attraktivere Marge einstreichen als digitale Vermittler. Doch die wenigsten haben vorhergesehen, dass ausgerechnet ein digitaler Krankenversicherer die erste Bafin-Lizenz seit einem Jahrzehnt erwerben würde. Die Sparte hat keinen guten Ruf. Weil sie unter dem Niedrigzins leidet, muss sie Beiträge überdurchschnittlich anpassen. Dazu werden seit Jahren öffentlich Reformideen diskutiert, die bis hin zu einer Abschaffung reichen. Aus dem Grund haben sich viele Vertriebe wegen des schwachen Neugeschäfts abgewandt. Aus systemischen Gründen ist der Wettbewerb gering.

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Nov 16

Überraschend mehr Kinder werden geboren

 

Das Bundesfamilienministerium benötigt wegen gestiegener Geburtenzahlen in Deutschland nach einem Zeitungsbericht mehr Mittel für das Elterngeld. Nun seien dem Ministerium 140 Millionen Euro zusätzlich als „überplanmäßige Ausgabe“ bewilligt worden. In einer Unterrichtung des Bundesfinanzministeriums wird der zusätzliche Bedarf mit einer „aufgrund der Geburtenentwicklung verstärkten Nutzung des Elterngeldes“ begründet. Für das laufende Jahr hatte das Familienministerium für diese Leistung 6,4 Milliarden Euro veranschlagt.

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Nov 14

Jamaika-Koalition spielt mit Zukunft der Bundeswehr

Der Bundeswehrverband ist mit den Unterhändlern der Jamaika-Parteien nicht zufrieden. Seiner Meinung nach setzen sie die Zukunft der Truppe aufs Spiel. Mit Grauen habe man die Sondierungsgespräche verfolgt, weil die Verteidigungspolitik und damit die Bundeswehr anscheinend als Verhandlungsmasse zwischen anderen Themen zerrieben werde. Bisher werde die Sicherheitspolitik nicht nur von Grünen und FDP sondern auch von der Union vernachlässigt. Den vier Parteien falle es schwer, sich in diesem elementaren Handlungsfeld klar zu positionieren. „Jamaika spielt mit der Zukunft der Bundeswehr.“

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Nov 13

Immobilienerwerb: Nur was im Notarvertrag steht, zählt

Derzeit stehen die Chancen auf eine Finanzierung des ersehnten Eigenheims dank der Niedrigzinsen gut. Mit Kaufpreisen für Immobilien, die noch vor einigen Jahren als völlig überzogen galten, werden wechseln heute viele Häuser und Wohnungen den Besitz. Und auch bei Anlegern ist die Immobilie aufgrund des begrenzten Angebots an anderen attraktiven Assetklassen begehrter denn je. Daher sind Käufer immer öfter bereit, im Wettbewerb um eine bestimmte Immobilie Kompromisse einzugehen und sich schnell zu entscheiden. Dem Käufer bleibt immer weniger Zeit, sich möglichst umfassend über die zu erwerbende Immobilie informieren und die zum Kauf erforderliche Abwägung vorzunehmen.

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