Jan 09

Immobilie mit Blick auf Pflegebedürftigkeit planen

In jungen Jahren denken Häuslebauer nur selten an einen Treppenlift, wenn sie sich den Traum vom Bau eines Eigenheims erfüllen. Doch Jahrzehnte später wird bedauert, dass sich das Schlafzimmer im Obergeschoss befindet, die Beine müde geworden sind, aber das Treppenhaus für einen Lift ungeeignet erscheint. Weiterlesen »

Jan 08

Universitäten im Osten müssen um Studenten werben

Wo die Universitäten im Westen Deutschlands überlaufen sind, müssen die Universitäten im Osten um Studierende werben. So lockt die Uni Rostock mit niedrigen Lebenshaltungskosten, vielen Wohnheimplätzen und 140 Studiengängen bei gerade einmal 14.000 Studierenden. Dazu befindet sich die Universität direkt am Meer, Strand inklusive. Obwohl das Statistische Bundesamt jährlich immer neue Rekordzahlen für Deutschlands Studienanfänger veröffentlicht, mehr als eine halbe Million allein im letzten Wintersemester, müssen sich die Universitäten der Ostländer bemühen, die nach der Wende aufgebauten Studienplätze zu erhalten. Dabei sind die dortigen Unis top ausgestattet und das Verhältnis von Lernenden und Lehrenden sehr persönlich – anders als im Westen. Doch über diese guten Voraussetzungen in ihrem Bundesland wüssten nach einer wissenschaftlichen Analyse des Studienstandorts viele Studierende nichts.

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Jan 05

Verbraucher suchen Empathie bei Versicherern

Schon lange Jahre ist das das Image der Versicherer grau, staubig und total unsexy. Obwohl die Branche schon seit Jahren mit günstigen Tarifen, Bonusprogrammen und neuartigen Apps dagegen ankämpft und sich dies einiges kosten lässt, scheinen diese Bemühungen vergebens. Die Verbraucher lässt das alles mehr oder weniger kalt.

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Jan 03

Endlich Erfolge in der Blutertherapie mithilfe Gentherapie

Im Children’s Hospital of Philadelphia konnten Mediziner eine kleine medizinische Sensation erringen. Sie haben im Medizinjournal „New England Journal of Medicine“ das Behandlungsergebnis einer Gentherapie an zehn Bluterkranken vorgestellt. Seit teilweise mehr als einem Jahr brauchen die vorgestellten zehn Patienten keine der bisher lebenswichtigen Medikamente mehr einzunehmen, die sie zuvor wöchentlich ein bis dreimal schlucken mussten, damit sie nicht an einer inneren Blutung sterben.

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Dez 29

Bürokratiemonster Hartz-IV muss reformiert werden

Das Hartz-IV-System hat sich zu einem Bürokratiemonster entwickelt, das es in dieser Form nur in Deutschland gibt. Obwohl das Motto der Arbeitsmarktreformer „Fördern und fordern“ heißt, wird zwar in den Jobcentern oft viel gefordert, doch seltener gefördert. Doch zu Anfang war das Motto eine gute Idee. Die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder wollte mit der Agenda 2010 den Sozialstaat moderner machen und ersetzte die alte Sozialhilfe durch Hartz IV. Damit sollten die komplizierten Berechnungen von Leistungen für diejenigen, die zum Überleben Geld vom Staat brauchen, ein Ende finden. Die Pauschale von derzeit 409 Euro für Alleinstehende sollte möglichst alles enthalten. Doch nachdem nun zwölf Jahre vergangen sind, zeigt sich damit ein neues Bürokratiemonster.

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Dez 28

Indien zeigt den Weg in Wirtschaftskrise mit Immobilienblase

Indien feiert den ersten Jahrestag des Verbots großer Banknoten. Die umstrittene Maßnahme sollte Korruption und Schattenwirtschaft, die in Indien etwa ein Viertel des BIP ausmachen soll, eindämmen. Doch nun bemängeln viele Ökonomen die negativen Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Konsumfreude der Inder. Zwar haben die Geldtransaktionen auf elektronischem Weg zugenommen, doch gerade in Mumbai bleibt die traditionelle Essenslieferung von Dabawallahs, die über etliche Bahnhofsstationen in Vorortküchen zubereitetes Essen zu Arbeitern in der Innenstadt liefern. Ein Dabawallah erhält mitunter gerade einmal einen Monatslohn von 30 Euro und setzt sich erfolgreich gegen dort ansässige Lieferdienste wie Foodpanda oder Uber Eats.

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Dez 27

Landärztemangel mit Videosprechstunde lösen

In der Zukunft könnten Patienten nicht mehr im Wartezimmer sitzen müssen, sondern sich von zu Hause aus per Videochat vom Arzt eine Diagnose stellen, ein Medikament empfehlen oder Bettruhe verordnen zu lassen, denn der Doktor entscheidet nur in schlimmeren oder komplizierten Fällen, dass der Patient in die Praxis kommen oder zu einem Spezialisten gehen soll. Noch ist dieses Vorgehen in Deutschland allerdings nicht erlaubt. Doch die Bundesärztekammer hat sich dafür ausgesprochen, Diagnosen über den Bildschirm oder per Telefon künftig zumindest in Ausnahmefällen zu erlauben. Schon beim nächsten Deutschen Ärztetag im Mai 2018 in Erfurt wollen Ärztevertreter voraussichtlich offiziell hierüber entscheiden. Es werde erwartet, dass dies auch mehrheitlich beschlossen wird.

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Dez 19

Biomarker gegen Krebs

Viele Entscheidungen in der Medizin werden an Biomarkern festgemacht. Diese charakteristischen biologischen Merkmale lassen sich messen und liefern Informationen zur Krankheit oder zum Ansprechen einer Therapie. So hat die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA vor wenigen Monaten ein Krebsmedikament zugelassen, dessen Verordnung allein an den Nachweis eines Biomarkers gebunden ist, nicht an die Lage des Tumors oder seine Gewebeeigenschaften. Damit zählt für die Verordnung nur, ob der Tumor über den Biomarker verfügt oder nicht. Es ist somit irrelevant, ob es sich um Krebs in der Brust, der Bauchspeicheldrüse, der Prostata, im Darm oder an einer anderen Stelle des Körpers handelt. Erst kürzlich hat die FDA in der Fachzeitschrift „The New England Journal of Medicine“ deutlich gemacht, wie radikal diese Abkehr von der bisher üblichen Vorgehensweise ist.

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Dez 15

OECD fordert späteren Renteneintritt

Mit der rasanten Alterung Deutschlands Bevölkerung nähern sich auch die geburtenstarken Jahrgänge dem Rentenalter. Wenn sie in Rente gehen, wird dies die staatliche Alterssicherung vor enorme finanzielle Herausforderungen stellen. Aber auch der Wirtschaft drohen dann wachsende Personalnöte, wenngleich schon heute in vielen Branchen und Regionen der Fachkräftemangel immer größer wird. Daher hatte die Wirtschaftsorganisation OECD schon vor einigen Jahren allen hoch entwickelten Ländern zur Bewältigung des demografischen Wandels „längeres Arbeiten“ empfohlen. Dem Rat war Deutschland zunächst mit der 2006 beschlossenen Einführung der Rente mit 67 als eines der ersten Länder gefolgt.

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Dez 14

Bei neuer Heizung oft auch Umrüstung des Schornsteins notwendig

Wollen Hausbesitzer eine moderne Brennwert-Heizung einbauen, müssen sie auch den alten Schornstein umrüsten lassen. Ein Schornstein funktioniert mit Zug, die Abgase steigen nach oben, weil sie leichter sind als die kalte Außenluft. Früher waren Schornsteine für Heizungen ausgelegt, die Abgase mit 140 Grad Celsius und mehr produzierten, erklärt der Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima. Durch den Kamineffekt wurde das heiße Gas nach oben geleitet, daher musste der Querschnitt des Schornsteins auch entsprechend groß sein, damit es zügig entweichen konnte.

Da jedoch das Abgas moderner Brennwertheizungen nur maximal 80 Grad Celsius heiß ist, reicht der Auftrieb nun nicht mehr aus, um bis zur Mündung des Schornsteins zu gelangen, so der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks. Auf dem Weg nach oben kühlt das Abgas ab, kondensiert und setze sich als Feuchtigkeit an den Wandungen ab. Wenn nun die Wandung aus Mauerwerk besteht, wird der Schornstein mit der Zeit versotten und muss schließlich irgendwann abgetragen werden, da sich die im Rauchgas enthaltenen Säuren mit der Feuchtigkeit an der Innenwand des Schornsteins niederschlagen, erläutert der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik. Die Säuren reagieren mit dem Mörtel, was im Laufe der Zeit zur Zersetzung des Mauerwerks führen kann. Dabei seien bräunliche Flecken auf dem Schornstein und der Geruch nach Schwefel unverkennbare Anzeichen für eine Versottung.

Um zu verhindern, dass Abgase in die Wohnung gelangen und den Schornstein zu schützen, muss er mit einem feuchtebeständigen Material ausgekleidet werden. Dabei genügen Kunststoffrohre für kühlere Abgase von flüssigen und gasförmigen Brennstoffen. Werden jedoch feste Brennstoffe wie Pellets oder Holz verwendet, werden Edelstahl oder Schamott-Keramik-Rohre erforderlich. Dabei sei Edelstahl eine universelle Lösung, da sich diese Bauelemente flexibel einsetzen lassen. Sogar mit komplizierten gebogenen Abgasführungen wie beispielsweise bei Dachumführungen kommt das Material zurecht. Dennoch bieten sich Edelstahl- und Keramikrohre auch für sogenannte Einzelraumfeuerstätten für Festbrennstoffe im Wohnbereich an, die höhere Abgastemperaturen haben.

Zusätzlich muss eine Verkleinerung des Querschnitts des Schornsteins erfolgen. Ältere Schornsteine haben einen Innendurchmesser von 14 bis 20 Zentimetern, was jedoch für die modernen Niedrigtemperaturheizungen in einem Einfamilienhaus viel zu groß ist. Dabei ist die Größe des neuen Querschnitts abhängig vom verwendeten Brennstoff. So benötigen flüssige und gasförmige Brennstoffe nur etwa 6 bis 10 Zentimeter Querschnitt, feste Brennstoffe 12 bis 18. Die Kosten einer durchschnittlichen Umrüstung des Schornsteins betragen etwa 1000 Euro.

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