Mai 03

Verdi fordert Nachbesserung des neuen Gesetzes für Zeitarbeiter

Gerade Anfang April 2017 ist nach langen Diskussionen in der Koalition das neue Gesetz zur Zeitarbeit in Kraft getreten. Die Branche selbst rechnet mehrheitlich nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PWC in den kommenden zwei Jahren mit einem moderaten Wachstum. Die Gründe für den Optimismus seien die gute Konjunktur, das Interesse der Unternehmen, ihre Personalkosten weiter zu flexibilisieren und die höhere Akzeptanz von Zeitarbeit in der Gesellschaft. Jedoch gehen die Befragten von einem deutlich schwächeren Wachstum aus als im Vorjahr, was der verschärften Regulierung zugeschrieben wird.

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Mai 02

Windparks in Deutschland können auch ohne Förderung betrieben werden

Der deutsche Verbraucher musste für den Bau von Windparks in Nord- und Ostsee zuletzt tief in die Tasche greifen, denn die Investoren ließen sich die riskanten Großprojekte durch eine besonders hohe Einspeisevergütung nach dem Ökostromgesetz EEG bezahlen.

 

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Apr 27

Vom Arbeitnehmer übernommene Benzinkosten verringern geldwerten Vorteil

Wer als Arbeitnehmer den Dienstwagen auch privat fahren darf, muss einen geldwerten Vorteil für diese Privatnutzung versteuern. Auch der Anteil für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz sind zu versteuern. Wenn kein Fahrtenbuch genutzt wird, muss dieser Privatnutzungsanteil nach der so genannten 1-Prozent-Regelung errechnet werden. Dann wird 1 Prozent des inländischen Bruttolistenneupreises des Fahrzeugs pro Monat als Arbeitslohn versteuert.

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Apr 26

Gutachten zu deutschem Krankenversicherungssystem fordert mehr Wettbewerb

Die Monopolkommission der Bundesregierung hat Anfang März das 75. Sondergutachten der Kommission zu Stand und Perspektiven im deutschen Krankenversicherungssystem vorgestellt. Um das deutsche Gesundheitssystem auch in einer alternden Bevölkerung finanzierbar halten zu können, brauche es mehr Wettbewerb um Qualität und Preise bei den gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Einzigartig ist das deutsche Gesundheitssystem durch die Verpflichtung aller Arbeitnehmer mit einem Verdienst unter 57.600 Euro im Jahr. Dabei sind Beamte, Selbstständige und Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von der Pflicht ausgenommen. Sie können sich privat versichern, wovon aktuell rund neun Millionen Menschen Gebrauch machen. Doch auch 24 der 70 Millionen gesetzlich Versicherten versichern bestimmte Leistungsbereiche wie Zahnersatz oder Einbettzimmer und Chefarztbehandlung im Krankenhaus mit einer Zusatzversicherung.

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Apr 24

EU erlaubt nun doch Einheimischenmodelle

Seit über 40 Jahren sorgt das Bernrieder Einheimischenmodell dafür, dass die Gemeinde ihren Bürgern günstigeres Bauland als auf dem freien Markt anbieten kann. Durch die Lage am Starnberger See ist die Wohngegend bei betuchten Münchnern so beliebt, dass die Preise explodierten und junge Familien aus dem Ort auf dem freien Markt kaum Chancen auf den Eigentumserwerb vor Ort haben. Das Einheimischenmodell bietet dagegen aktuell günstiges Bauland ab 225 Euro pro Quadratmeter an, weniger als die Hälfte des Marktpreises.

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Apr 21

Hamburger Feuerwehr bildet ab 2018 Handwerker aus

Nachwuchsgewinnung war ein großes Thema bei der Jahrespressekonferenz der Hamburger Feuerwehr im März 2017. Angesichts der gestiegenen Einsatzzahlen, steigt auch der Personalbedarf seit einigen Jahren steil bergauf. Gründe für die wachsende Zahl der Einsätze sind vor allem der demografische Wandel und die immer größer werdende Stadt. Zwischenzeitlich seien Patienten der Generation 60 plus die größte Gruppe, die die Feuerwehrbeamten versorgen, erklärte die Hamburger Feuerwehr. So leistete die Feuerwehr im vergangenen Jahr 157.825 Rettungsdiensteinsätze, 11.700 Brandeinsätze und mehr als 20.000 technische Hilfeleistungen.

 

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Apr 20

SPD will Familienarbeitszeit einführen – die CSU will Steuerfreibeträge und Kindersplittung sowie kostenfreie Kitas

Mit einer „Familienarbeitszeit“ will die SPD vor allem Eltern von kleinen Kindern und Angehörige von Pflegebedürftigen zur Wahlurne locken. SPD-Vize und Familienministerin Manuela Schwesig will mit ihrem Konzept diese Familien spürbar entlasten. Dabei sollen Väter und Mütter künftig ihre Arbeitszeit zwei Jahre lang auf 26 bis 36 Stunden („vollzeitnah“) reduzieren können und dafür ein Familiengeld von zusammen 300 Euro erhalten. Auch für Angehörige, die sich um Pflegefälle in der Familie kümmern, soll eine ähnliche Regelung gelten. Das Konzept werde jährlich rund 2,5 Milliarden Euro kosten.

 

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Apr 19

Lehrermangel in Sachsen führt zu attraktiveren Konditionen

In Sachsen herrscht Lehrermangel. Schon im Oktober 2016 hatte die Regierung mit ihrem verabschiedeten Maßnahmenpaket Linderung versprochen. So sollte mehr Geld für ältere Lehrkräfte, junge Lehrer und Rückkehrer zur Verfügung gestellt werden und Quereinsteiger besser qualifiziert werden. Innerhalb von zwei Jahren sollen mittels Investitionen von etwa 213,5 Millionen Euro mehr Lehrer für die Einstellung in den sächsischen Schuldienst gewonnen werden.

 

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Apr 18

Erste Bank will Negativzinsen an Kreditkunden weitergeben

Als erste Bank Deutschlands will die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt die Negativzinsen, zu denen sie sich mittlerweile am Kapitalmarkt finanzieren kann, nun an ihre Kreditkunden weitergeben. Die Bank, deren Auftrag die Förderung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes ist, vergibt vor allem Förderkredite an Landwirte, diese aber immer nur über deren Hausbank. Seit sich die Bank selbst Geld am Kapitalmarkt zu Negativzinsen leihen kann, fühlte sie sich verpflichtet, diesen Vorteil an ihre Kundschaft weiterzugeben, da sie als Förderbank nicht profitorientiert arbeite, sondern das niedrige Zinsniveau an die Endkreditnehmer weitergeben möchte, so die Rentenbank.

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Apr 13

Europäischer Gerichtshof untersagt Service-Kosten der 0180-Nummern

0180-Nummern, bei denen oft viel höhere Kosten als für einen normalen Festnetzanruf anfallen, werden, nach Angaben eines solchen Nummern-Anbieters, gerne als „kleine Barriere“ eingesetzt, um zu verhindern, dass Kunden schon bei einer kleinen Frage den Vertragspartner anrufen. Auch längere Telefonate können so vermieden werden. Schließlich kann ein Anruf unter einer 01805-Nummer bis zu 42 Cent pro Minute vom Handy aus kosten.

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