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Mrz 19

Erhöhung der Gehälter für EU-Beamte

Rückwirkend für das Jahr 2012 erhalten EU-Beamte vom Parlament eine Gehaltserhöhung um 0,8 Prozent  für das Jahr 2012.  Die Gehaltserhöhung ist eine rückwirkende Anpassung der Gehälter und Renten ab dem 1. Juli 2012.

In Zahlen ausgedrückt verdienen EU-Kommissare pro Monat zusätzlich ungefähr 3.000 Euro und EU-Beamte geschätzte 1.000 Euro mehr. Die rückwirkende Gehaltserhöhung für das Jahr 2012 ist im Vergleich zum Mindestlohn von zirka 180.000 Euro pro Jahr nur ein kleiner Schub.

Selbst nach der Ausscheidung aus dem Dienst gewährt die EU-Kommission jedem EU-Kommissar drei Jahre lang mindestens 40 – 65 Prozent des vollen Gehalts. Laut EU-Kommission sollen bis zum Jahr 2020 Einsparungen in Höhe von geschätzten acht Milliarden Euro erreicht werden. Ältere EU-Beamte würden aufgrund der Lohneinsparungen von höheren Renten profitieren.

Europäische Idee verliert Ansehen und Vertrauen

Peter Cleepe von Think-tank Open Europe nimmt Stellung zu diesem Thema und behauptet dass EU-Beamte nicht mehr kontrollierbar sind. Er erwähnt, dass eine große Zahl von EU-Beamten mit großen Privilegien ausgestatten ist, und diese nicht mehr hergeben wollen. Die wirklichen Eigentümer der Regierungsebene sind die Mitgliedstaaten, die laut Peter Cleepe die Kontrolle verloren haben. Selbst nach einem Erfolg im Europäischen Gerichtshof im Jahr 2011 konnten die Mitgliedsstaaten Ihre Ziele nicht zum Ausdruck bringen. Darunter zählten ursprünglich die Kosteneinsparung im öffentlichen Sektor sowie die Einfrierung der Löhne.


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