«

»

Nov 11

Bearbeitungszeit für Beihilfe-Anträge in Hamburg unzumutbar

Immer mehr Hamburger Beamte und Pensionäre reichen Beschwerden wegen der zu langen Bearbeitungszeit für Anträge zur Erstattung von Arztkosten und Kosten für Medikamente ein. Eine Verbesserung der Situation ist bislang nicht in Sicht.

Bereits seit Jahren steigt die Dauer der Bearbeitungszeit für Beihilfe-Anträge in Hamburg stetig an. Lag man im Jahr 2010 noch unterhalb der vorgesehenen Bearbeitungszeit von 10 Arbeitstagen, so mussten Beamte und Pensionäre im September dieses Jahres bereits mehr als fünf Wochen auf die Erstattung ihrer Auslagen waren. Der Senat begründet die langen Wartezeiten mit der gestiegenen Anzahl an Anträgen. Derzeit seien sechs weitere Angestellte in der Einarbeitung als Sachbearbeiter für Beihilfe-Anträge, die allerdings erst im März 2014 abgeschlossen sei.

Der Bürgerschaftsabgeordnete der CDU, Christoph de Vries kommentierte: „Gerade für Beschäftigte aus den unteren Einkommensgruppen bedeutet dieser anhaltende Missstand eine persönliche finanzielle Belastung, die allein aus der Unfähigkeit des öffentlichen Dienstherren resultiert.“ Der Senat bekomme das Problem trotz aller Ankündigungen seit Jahren nicht in den Griff und der Unmut der Betroffenen wachse ebenso stetig an. Ob die personellen Veränderungen gänzlich Abhilfe schaffen können, bleibt abzuwarten.


© Copyright 2013 Beamtenkredit.com. Dieser Artikel ist urheberrechtlich geschützt und wurde geschrieben für Beamtenkredit.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>