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Dez 22

Beamtenbund einigt sich auf Forderungen für Tarifrunde 2015

Ab 16. Februar 2015 startet die nächste Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder. Der Deutsche Beamtenbund (dbb), der die Tarifverhandlungen für die Angestellten im öffentlichen Dienst führen wird, hat sich nun auf konkrete Forderungen geeinigt.

In Anbetracht des Sparkurses beim öffentlichen Dienst und den Beamten, hat der dbb sich für die kommende Tarifrunde hohe Ziele gesteckt. Sie fordern ein Einkommensplus von 5,5 Prozent mit einer Sockelzahlung von 175 Euro. Gerade für niedrige Einkommensgruppen ist diese Mindestzahlung ein wichtiger Punkt bei Tarifverhandlungen. Auch die Auszubildenden im öffentlichen Dienst sollen eine feste Erhöhung um 100 Euro bekommen und außerdem eine Übernahmegarantie nach Ende der Ausbildung. Damit möchte der Deutsche Beamtenbund sicherstellen, dass trotz des demografischen Wandels, der auch die Angestellten im öffentlichen Dienst betrifft, keine Personalengpässe entstehen.

Ein wichtiger Punkt für den Deutschen Beamtenbund ist außerdem die zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des erzielten Tarifergebnisses von den Angestellten im öffentlichen Dienst auf die Beamten. Mit Ausnahme von Bayern und Hamburg habe keines der Länder das letzte Ergebnis komplett für seine Landesbeamten übernommen. Dies solle für die kommenden Verhandlungen anders werden. Für den Deutschen Beamtenbund wird der Vizevorsitzende und Vorstand des Bereichs Tarifpolitik, Willi Russ, die Verhandlungen führen.


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